Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT, www.teletrust.de) argumentiert gegen eine gesetzlich erzwungene Installation von Hintertüren, mit deren Hilfe Behörden Botschaften von Messengerdiensten trotz Verschlüsselung mitlesen könnten. Dies, so heißt es in einer Pressemitteilung, stünde diametral gegen die „No backdoor“-Zusicherung der deutschen IT Sicherheitsindustrie, die das Vertrauenszeichen „IT Security made in Germany“ trage. So seien Berufsgeheimnisträger wie Ärzte, Rechtsanwälte, Journalisten, Steuerberater und Geistliche in ihrer schützenswerten Kommunikation in besonderer Weise betroffen. Zudem könnten bewusst eingebaute Schwachstellen in Software von unbefugten Dritten ausgenutzt werden. Strafverfolgung sei laut TeleTrust auch ohne Schwächung der IT möglich.