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Krank durch Zuhören oder Ansehen?

Glosse

Picture of Bernd Zimmermann

Bernd Zimmermann

Lässt sich eigentlich eine Pandemie denken, die noch abstruser daherkommt als Corona? Bernd Zimmermann gelingt das.

Geht’s noch skurriler als mit Corona?

Erinnern Sie sich noch an die Anfänge der Coronapandemie? Damals wusste noch niemand so genau, wie sich das Coronavirus verbreitet. Im Mittelalter kannte man auch die Ansteckungswege der Pest nicht. Die war schon längst vorbei, als man nachträglich im Jahr 1894 Flöhe als Überträger des Pesterregers schuldig sprechen konnte. Beim Coronavirus ging das zum Glück schneller: Die Wissenschaft wusste recht bald, dass das Virus vorzugsweise über den ausgeatmeten Atem von Mensch zu Mensch springt. Was für ein Wahnsinn, man musste Angst haben vor dem Atem der Mitmenschen! Chorsänger, Arbeitskollegen, Verwandte und Geliebte als tickende Ansteckungsbomben. Das Bedrohungspotenzial habe ich als ein noch nie dagewesenes wahrgenommen. Da kam selbst AIDS nicht mit. Mit einem oder einer AIDS-Infizierten musste man schon Sex haben, um sich zu gefährden. Aber der Atem? Wie unfassbar!

Jetzt, da Corona doch allem Anschein nach einigermaßen überwunden ist, frage ich mich natürlich, ob sich die Skurrilität dieser Krankheit noch in anderen Äußerungsformen fortsetzen könnte? Die Übertragung durch engen Hautkontakt kennen wir ja schon – nicht ich persönlich, aber alle weltweit von der Krätze Betroffenen. Dieses Erkrankungsrisiko halte ich für einigermaßen beherrschbar. Mit so vielen Menschen pflege ich ja keinen engen Hautkontakt.

Was wäre, wenn die nächste Krankheit durch gesprochene Sprache bzw. Hören übertragen würde? Ja genau, bestimmte Frequenzen der menschlichen Sprache lassen Hörer umgehend ins Koma fallen. Alice Schwarzer und Sarah Wagenknecht tun ihren neuesten „Friedensplan“ kund – und alle, die kein Oropax im Gehörgang stecken haben, fallen reihenweise in Ohnmacht. Was dann … ich meine abgesehen davon, ihnen einen Freifahrtschein zu Putin zu spendieren? Denkbar wären auch Schallabsonderungen von Musikinstrumenten, die schon immer etwas sonderbar klangen. Panflöten in der Fußgängerzonen etwa, die klingen in meinen Ohren so wie holziger Spargel schmeckt.

Dass Körperwinde vielleicht ebenso Viren übertragen können, habe ich unter dem Pseudonym „Hagen Boggs-Horn“ mitsamt beispielhafter Konsequenzen bereits in einem Erste-April-Beitrag („Schubumkehr in der Aerosolforschung“) ausgeführt.

Oder was, wenn Krankheiten durch Sichtkontakt ausgelöst würden? Sie sehen Ihrer Frau am Morgen in die Augen, sind geblendet und durch sofortige Dunkelheit bestraft. Wie sähen Präventionsmaßnahmen aus? Wir trügen wohl keine Masken, sondern undurchsichtige Ray-Charles-Brillen. Langsam dämmert mir, warum die Talibanmanche Kulturen ihre Frauen blickdicht verhüllen. Wissen die mehr als wir? Einmal in schöne Augen geschaut, schon ist man blind. Was immer sich die Virenplagegeister noch einfallen lassen: Ich bin jedenfalls mental bereits vorbereitet …

Newsletterbeiträge Februar 2023

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