Ausgabe 16 / 2015

Editorial

Geheimhaltung als Konzeptionsfehler

15.08.2015

Spötter lächeln oft über die Sicherheitsleute, die ihren Arbeitsbereich als sehr geheimnisumwittert präsentieren. Jüngst hörte der Sicherheits-Berater die spöttelnde Steigerung: geheim – streng geheim – paranoid. Das ist sicher übertrieben. Aber man sollte einmal darüber nachdenken, was man denn so alles geheim hält im Unternehmen und was vielleicht besser offen gelegt und auch von externen Fachleuten kritisch überprüft werden sollte.

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Brandschutz

Flure – Schwachstellen im Brandschutz?

15.08.2015

Problem: An die Redaktion werden sehr oft Anfragen in Bezug auf die Qualität von Fluren – Was darf man dort eigentlich hin- oder abstellen und was nicht? – gestellt. Einige Beispiele sollen dies veranschaulichen:

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Werkschutz

Arbeitszeiten kritisch betrachten

15.08.2015

In der letzten Ausgabe hat der Sicherheits-Berater ausführlich zum Thema "Pausen im Werkschutz“ Stellung genommen. Fast logisch ist in diesem Zusammenhang auch die Frage nach den generellen Arbeitszeiten zu stellen.

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ITK-Sicherheit

Dauerbedrohung erschweren

15.08.2015

Beachtliche 205 Tage lang dauerte laut einer Studie des US-Sicherheitsdienstleister Mandiant (https://www.mandiant.com/) im Jahre 2014 die unentdeckte Verweildauer der Angreifer in erfolgreich durch APT (Advanced Persistent Threats) geenterten Firmennetzen. Auch wenn diese Zahl gewiss nicht exakt nachvollziehbar ist, zeigen prominente Vorfälle, wie die Unterwanderung der Netze des Deutschen Bundestages, die lobenswerte Stoffsammlung eines Edward Snowden oder die Plünderung des dubiosen Hacking-Teams, dass es offenbar für gut vorbereitete und sachkundige Angreifer möglich ist, monate- und jahrelang in fremden Netzen unterwegs zu sein und Informationen abzuziehen.

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Sicherheits-Software

NINA warnt amtlich

15.08.2015

Ob es heute noch opportun ist, komplex klingende Produkte und Services in merkfähige, vorzugsweise weibliche Eselsbrückennamen zu packen, sei einmal dahingestellt. NINA ist jedenfalls keine Frau, sondern eine App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BBK) und Katastrophenhilfe. Aufgeschlüsselt bedeutet das Kürzel: Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Was sie kann, ist bereits auf der Seite des BBK (www.bbk.bund.de) ausführlich beschrieben – erreichbar über den Kurzlink http://bit.ly/1fqooHr. Nichts-destotrotz hat sich der Sicherheits-Berater diese kostenlose App aufs Smartphone geladen, um sich selbst ein Bild zu machen und die Aussagen bestätigen oder ggf. korrigieren zu können (Er bestätigt sie im Folgenden). Da er dies an einem katastrophenfreien Tag unternahm, sprang ihm zunächst die Meldung "Entwarnung“ ins Auge – auch dies sollte einmal ausdrücklich gewürdigt werden.

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