Was auf den ersten Blick wie Science-Fiction wirkt, wird in der Sicherheitsszene dennoch bald für Furore sorgen: Das junge Unternehmen AirGuard, gegründet von visionären Sicherheitsexperten aus NRW, stellte ein völlig neuartiges System zur Drohnenabwehr und Gefahrenprävention vor – mit dressierten Tauben als taktische Einsatzmittel.
Tauben statt Technik: Die Natur als Partner in der Sicherheitsarchitektur

AirGuard bricht mit klassischen Konventionen der Sicherheitsbranche und setzt auf eine biologisch adaptierte Lösung für eine zunehmend technisierte Bedrohungslage. Das Herzstück ihrer Präsentation: speziell trainierte Jagdtauben, die dank außergewöhnlicher Aufzuchtmethoden in der Lage sind, feindliche Drohnen im Flug zu erkennen, verfolgen und unschädlich zu machen.
„Unsere Tauben sind in der Aufzucht gemeinsam mit Falken sozialisiert worden“, erklärt ein Gründungsmitglied. „Dadurch konnten sie instinktive Raubvogel-Verhaltensmuster übernehmen – etwa das Anvisieren, Umkreisen und Abfangen eines beweglichen Zielobjekts.“ Diese Fähigkeiten wurden durch gezieltes Training auf moderne Bedrohungslagen wie Drohnenangriffe umprogrammiert.
Eine biologische Antwort auf Hightech-Spionage
Das System ist besonders dort einsetzbar, wo konventionelle Drohnenabwehrsysteme an ihre Grenzen stoßen – etwa bei Großveranstaltungen, kritischen Infrastrukturen oder urbanen Einsatzgebieten, in denen elektromagnetische Gegenmaßnahmen unerwünscht oder verboten sind. Die Tauben operieren lautlos, präzise und zuverlässig, und sind gegenüber gängigen Tarn- oder Flugmustern von Drohnen unbeeindruckt.
„Unsere Tiere sind nicht nur Symbol, sondern integraler Bestandteil eines neu gedachten Sicherheitskonzepts“, wird einer der stolzen Unternehmensgründer zitiert.
Fazit: Der Luftraum gehört nicht mehr nur den Drohnen. AirGuard – wenn die Zukunft der Sicherheit Flügel hat.