Im Rahmen des in Kraft getretenen KRITIS-Dachgesetzes haben DAX-Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung dazu aufgerufen, einen „Hyper Über Sicherheitsausweis“ (HÜSA) für Mitarbeitende einzuführen. Mit diesem einheitlichen und jederzeit überprüfbaren Identifikationsstandard soll den administrativen Sicherheitsanforderungen in sensiblen Bereichen entsprochen werden und die Resilienz gegen physische Bedrohungen gestärkt werden.

Knapp 50 DAX-Unternehmen haben sich für die HÜSA-Pilotphase angemeldet, die am 1. April 2026 beginnt und im Oktober abgeschlossen sein soll.
Bildquelle: Geralt @ pixabay
Der HÜSA ist mithilfe von KI mit verschiedenen technisch unterstützten Modulen ausgestattet. Die integrierten Sicherheitsfunktionen verfügen u.a. über eine thermografische Mikro-Erfassungseinheit zur Lagebildanalyse und ein Vitalparameter. Darüber steuert die Chipkarte den Puls der Mitarbeitenden und reguliert in stressigen Situationen deren Emotionen. Ebenso wird über das Analysemodul zur Erfassung nonverbaler Kommunikation für Prävention von Gewalt am Arbeitsplatz gesorgt. So wird der Mitarbeitende beispielsweise bei schlechter Laune durch einen elektromagnetischen Impuls dazu animiert, zu lächeln, was der Konfliktvermeidung dient.
Knapp 50 Unternehmen haben sich für die HÜSA-Pilotphase angemeldet, die am 1. April 2026 beginnt und im Oktober abgeschlossen sein soll. Ein Erfahrungsbericht eines namhaften DAX-Unternehmens dazu erwartet Sie am 3. und 4. November 2026 auf dem 21. Jahresforum „Zutritts- und Berechtigungskontrolle“ der SIMEDIA Akademie.