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Ein Wecker ist lupenreine Sicherheitstechnik.

Zeitmessung

Picture of Bernd Zimmermann

Bernd Zimmermann

Wer hat schon einen Wecker auf dem Schirm, wenn er an Sicherheitstechnik denkt? Dabei bringen Wecker seit ihrer Erfindung mehr Sicherheit in das Leben der Menschen.

Wenn die Zeit abläuft, tut sich was.

Wer morgens vor dem natürlichen Erwachen aufstehen muss, der braucht einen Wecker. Sicher gibt es auch Menschen, die stets zur gleichen Zeit ohne Wecker aufwachen. Aber darauf verlassen kann man sich nicht wirklich. Erst ein laut genug alarmierender Wecker senkt das Risiko des Verschlafens auf nahezu Null. Somit handelt es sich bei einem Wecker um eine lupenreine Ausprägung von Sicherheitstechnik.

Wecker sind laut Wikipedia bereits seit der Antike dokumentiert. Damals, weit vor der Erfindung von Uhren, soll es Wasseruhren gegeben haben, bei denen der Wasserstand in einem Gefäß die Zeit anzeigte und ein Schwimmer Glockenwerke auslösten. Im 17. Jahrhundert wurden dann Taschenuhren mit Wecker erfunden. Wikipedia zählt eine ganze Reihe an speziellen Weckern auf, die in der Folge auf den Markt kamen: vom Babywecker, Stilwecker und Reisewecker über den Radiowecker, Digitalwecker, Projektionswecker, Funkwecker, Wecker mit Schlummertaste, mit Lichtweckfunktion, Wecker für Gehörlose und Schwerhörige bis hin zum Schlafphasenwecker, Wurfwecker (kann nur durch Werfen an die Wand zum Verstummen gebracht werden) und Handyweckerapps. Auch eine Zeitschaltuhr wie eine Eieruhr ist nichts anderes als ein Wecker.

Statt nach Ablauf der Zeit nur zu lärmen kann ein Wecker zu einem vorab definierten Zeitpunkt auch Strom fließen lassen. Dann wird aus dem Wecker eine Zeitschaltuhr, neudeutsch Timer. Der wiederum kann dann dafür sorgen, dass ein Gerät eingeschaltet wird, z. B. eine Lampe oder auch – dann sozusagen als Unsicherheitstechnik – eine Bombe.

Timer finden in der Sicherheitstechnik vielfach Verwendung, z. B. bei Einbruchmeldeanlagen, Brandmeldeanlagen, Gebäudemanagementsystemen, Videoüberwachung, Zutrittskontrollsystemen. Jede Anlage, die sich für bestimmte Zeiträume scharf oder unscharf programmieren lässt, verfügt über einen Timer. Timer sorgen z. B. auch dafür, dass abends, wenn die Personaldecke im Zutrittsbereich dünner wird, von der Ein-Faktor- zur Zwei-Faktor-Autorisierung umgeschaltet wirdn. Es gibt auch Timer als externe Geräte, die dafür sorgen, dass ein Türmotor nach einer gewissen Zeit aktiviert wird und die Tür schließt. Kurzum, Wecker sind in Form von Zeitschaltuhren oder Timern selbst bei Menschen, die sich noch vom Hahnenschrei wecken lassen, allgegenwärtig.

Kontakt zum Redakteur:
bz@sicherheits-berater.de (Bernd Zimmermann)

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