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Editorial

KI im Sicherheitsbereich

Ausgabe 16/2023
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Ausgabe 16/2023
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Liebe Leserinnen und Leser,

„Künstliche Intelligenz wird uns den Rest unseres Berufslebens begleiten“, habe ich neulich im Kreise des Redaktionsteams behauptet, als wir erstmals ChatGPT im Heft vorgestellt hatten. Seitdem sammele ich nicht zuletzt aus Gründen der Beweisführung Pressemitteilungen, in denen Hersteller die Verwendung von KI-Bausteinen in sicherheitsaffinen Produkten und Programmen ausloben. Ein paar ausgesuchte Beispiele anbei.

Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement AssCompact hat bei mehreren Versicherern nachgefragt, ob und wie sie künstliche Intelligenz einsetzen und was KI im Unternehmen bewirkt (www.asscompact.de, Kurzlink https://tinyurl.com/c3ncz5f6). Ich picke drei sicherheitsaffine Beispiele jenseits der allgemeinen Prozessoptimierung und -vereinfachung heraus: die KI-gestützte Risikoprüfung bei der Hundehalterhaftungspflichtversicherung, die Betrugserkennung, die Überprüfung von 500.000 Schadenakten in fünf Minuten.

Auf der „Kompetenzplattform Künstliche Intelligenz Nordrhein-Westfalen“ des Fraunhofer-Instituts bzw. auf https://welten.ki.nrw/krankenhaus/ können Sie sich anschaulich darstellen lassen, wie KI in der Medizin genutzt werden kann. So dient sie z. B. im OP-Saal im Rahmen der 3D-Visualierung der kollaborativen Planung chirurgischer Operationen und der maßgeblichen Verbesserung von Präzision, Sicherheit und Therapieergebnis.

Eine KI-basierte „Reverse Assist Kamera“ der Linde Material Handling GmbH soll Personenunfälle bei Staplereinsätzen vermeiden, indem sie in Echtzeit Personen von Gegenständen unterscheiden kann (www.linde-mh.de). Bei Audi überprüft eine KI-Software Schweißpunkte im Karosseriebau (www.audi-mediencenter.com). Mithilfe künstlicher Intelligenz erleichtern Drohnen mit speziellen Kameras das schnellere Auffinden vermisster Personen (www.rettungsdienst.de).

Im Bereich der IT-Sicherheit sind die Pressemitteilungen über neue KI-Komponenten praktisch unüberschaubar geworden. Täglich flattern Zungenbrechermeldungen wie diese ins Redaktionspostfach: „Ontinue, der führende Experte für Managed Extended Detection and Response (MXDR), erweitert seinen ION MXDR Service um drei neue KI-gestützte Funktionen.“ Oder: „Netstock kündigt Veröffentlichung seiner KI-gestützten Predictive Planning Suite™ an.“ Oder: „Vectra AI stellt CDR for AWS vor – Mehr Sicherheit durch AI-gesteuerten Konten-Lockdown“. Oder: „Tenable macht generative KI-Sicherheitstools für die Security-Community verfügbar.“ Und Microsoft bewirbt seinen neuen „Security Copilot“ mit der Aussage: „Helfen Sie Sicherheitsverantwortlichen, mithilfe generativer KI verborgene Muster zu erkennen ( … )“.

Sicherheitsprodukte mit KI-Baustein werden künftig wohl noch oft im Sicherheits-Berater vorgestellt werden. Auf Seite 311 hier im Heft heißt es z. B. im Beitrag „Neue Generation von Personenscannern“: „Das System nutzt künstliche Intelligenz, um verdächtige Objekte beliebiger Materialien aufzuspüren ( … ).“

Quod erat demonstrandum.

Schwerpunkte:

Ausgabe 16/2023

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